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Eine umgekippte Vase, der verlorene Schlüssel oder die ausgelaufene Waschmaschine – man kann sich im Leben vor Missgeschicken nicht gut genug schützen. Aber sehr wohl durch eine Haftpflicht dafür sorgen, dass die finanziellen Folgen nicht aus der eigenen Tasche bezahlt werden müssen. Kein Wunder, dass die Privathaftpflicht zu den wichtigsten Versicherungen zählt: Wer keine Haftpflicht besitzt, haftet mit seinem gesamten Privatvermögen. So schlicht dieser Satz klingt, so dramatisch können die Folgen sein. Wer beispielsweise dafür verantwortlich ist, dass Personen langfristig zu Schaden gekommen sind, kann die finanziellen Folgen kaum tragen.
Worauf ist beim Abschluss einer Privathaftpflicht zu achten?
Wer eine Haftpflicht abschließt, sollte unbedingt darauf achten, dass die zukünftige Haftpflichtversicherung ein Produkt anbietet, welches der persönlichen Lebenssituation des Versicherten entspricht. Ein Mieter, der durch eine Unachtsamkeit ein zehnstöckiges Wohnhaus beschädigen kann, benötigt eine andere Haftpflicht als der Besitzer eines kleinen Einfamilienhauses.
Eine Haftpflicht reicht für die ganze Familie
So notwendig eine Haftpflichtversicherung auch ist – keiner muss sich durch eine Privathaftpflicht doppelt versichern. So reicht es bei einem zusammen lebenden Paar aus, wenn einer eine Haftpflicht besitzt. Auch eine Familie lässt sich mit einer Privathaftpflicht versichern. Die Kinder sind sogar nach Vollendung ihres 18. Lebensjahrs durch die Eltern mitversichert, sofern sie sich in einer Ausbildung oder Lehre befinden und noch zu Hause wohnen.
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